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löschwasser
     
  

SBB, Zimmerberg-Basistunnel, Trockenlöschleitung (Tests + Optimierung bis 2008)
SBB, Zimmerberg-Basistunnel
Bei Bränden kommt in aller Regel Wasser als Löschmittel zum Einsatz, denn ein Feuer erlischt, wenn der brennende Stoff unter seine Zündtemperatur abgekühlt wird. Das Löschwasser wird von den Feuerwehren aus Löschwasserentnahmestellen, meistens aus Hydranten des öffentlichen Trinkwassernetzes entnommen, in seltenen Fällen auf Fahrzeugen zur Einsatzstelle mitgeführt. In grossen Firmenarealen stehen oft auch eigens zu diesem Zweck erstellte Löschwasser- bzw. Brauchwassernetze zur Verfügung.
SBB Zimmerberg-Basistunnel, Trockenlöschleitung (Tests + Optimierung bis 2008)
SBB, Zimmerberg-Basistunnel

In Bauten, die mit einer Sprinkleranlage ausgerüstet sind, wird Wasser aus dem Hauswassernetz eingesetzt.
Kommt Löschwasser mit Brandschutt, Verbrennungsprodukten oder bestimmten Lagergütern in Kontakt, wird es mit Schadstoffen belastet, die sowohl die Umwelt als auch

Glattalbahn, Trockenlöschleitung Tunnel Margarethen (Realisierung 2008)
Glattalbahn, Tunnel Margarethen

die Abwasserreinigungsanlagen gefährden und deshalb an der Anfallstelle zurückgehalten werden müssen. Unkontrolliert über die Oberfläche abfliessendes, kontaminiertes Löschwasser kann in Oberflächengewässer (Bäche, Flüsse, Seen) abfliessen und/oder im Boden versickern und so den Boden und das Grundwasser verschmutzen.
Abgeschwemmte Stoffe wie beispielsweise Benzin, können durch Ausgasung zudem zu Explosionen im Kanalnetz führen.